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Ein Bild
Policeman's Helmet im Royal Natal National Park (Tilo)

Montag, 12. November

Heute morgen sieht das Wetter ganz gut aus. Nach wie vor viele Wolken, aber zwischendurch kommt auch immer die Sonne raus. Gegen 630 wandere ich los zum Policeman's Helmet. Es geht durch grüne Wiesen mit vielen blühenden Blumen. Ich muss mehrere Bachläufe durchqueren, so richtig nasse Füsse bekomme ich aber von dem hohen Gras, das noch nicht abgetrocknet ist. Um 800 sitze ich oben und habe eine sehr schöne Aussicht in alle Himmelsrichtungen. Leider ist es noch immer ziemlich bewölkt, das Amphitteather kann ich nie wolkenfrei sehen. Die Stunde die ich hier verbringe, sitze ich aber in der Sonne und kann Schuhe und Socken trocknen lassen.
Auf dem Rückweg schieben sich die ersten Wolken vor die Sonne. Bei der letzten Bachdurchquerung treffe ich auf die ersten Touristen, die machen aber hier nur Pause, um anschließend zum Camp zurück zu laufen. Kurz vorm Camp treffe ich auf meine Eltern, die auch gerade von ihrer Wanderung zurückkommen. Sie rasten auf einer Bank und geniessen die Aussicht. Um 1030 sind wir wieder zurück in unserem Chalet und froh, dass wir so früh losgegangen sind, der Himmel ist mittlerweile wieder völlig bedeckt. Bald beginnt es wieder zu regnen und wir vertrödeln den Nachmittag im Camp. Ab 1700 hoffe ich, dass der Regen nachlässt, damit ich das Feuer im Grill anzünden kann.
Leider ist die Regenpause zu kurz, ich bekomme das Feuer zwar im Trockenen an, aber kurz bevor ich das Fleisch auflegen kann, wird der Regen wieder so stark, dass ich mit Regenjacke draussen stehen und das Feuer mit einer Castlepappe schützen muss. Auch während das Fleisch aufliegt und später die Würstchen brutzeln, muss ich daneben stehen und den Regen mit der Pappe abhalten. Allmählich geht mir das Wetter auf die Nerven.