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Afrika2001
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Afrika 2001


Ein Bild
Blick von Milnerton Richtung Kapstadt und Tafelberg (Achim)

Montag, 26. November

Morgens packen wir alles zusammen und fahren zum Kap. Wir fahren die R310, immer am Strand der False Bay entlang. Schöner Sandstrand und dahinter blaues Meer, moderate Wellen, aber ein starker Südwind. Es sind fast keine Menschen am Strand. Bei Fishhoek beginnt dann die Steilküste, die Straße wird schmal und windet sich an den Hängen vorbei. Wir haben immer wieder schöne Ausblicke auf das Meer und die Buchten. Am Eingang zum Cape Of Good Hope National Park müssen wir dann pro Nase 25 Rand Eintritt abdrücken. Wir fahren direkt vor bis zum alten Leuchtturm und kraxeln dort hoch. Wir sehen keine Wale, dafür aber aggressive Baboons. Anschließend geht es noch zum südlichsten Punkt der Kaps (S 3421,443', E 1828,402').
Wir fahren noch zur Buffels Bai und zum Hoek van Bobbejaan, wo laut Karte Wracks liegen sollen. Diese befinden sich aber unter Wasser, wir können jedenfalls nichts finden. Am Hoek von Bobbejaan sehen wir dafür viele bunte Rock Agamas. Danach fahren wir über Kommetje Richtung Chapman's Peak. Die Straße ist aber gesperrt. Scheinbar gab es einen Erdrutsch und der ganze Hang ist weg. Dann wird es auch schon Zeit zum Flughafen zu fahren. Gegen 1600 liefere ich Horst und Marga ab. Während die beiden nach Johannesburg einchecken, versuche ich in Erfahrung zu bringen, ob der SwissAir Flug nach Zürich wirklich fliegt. Unter der Nummer im Reiseführer hat sich seit Tagen niemand gemeldet. Im nationalen Terminal weiß niemand etwas, im internationalen gibt man mir wenigstens zwei Telefonnummern, unter denen sich aber auch niemand meldet. Schließlich kann aber jemand am Informationsschalter im Computer die Abflüge ab Johannesburg einsehen. Alles ist Bestens, der Flug geht wie geplant. Ich verabschiede mich von Horst und Marga und fahre dann mit Achim Richtung Milnerton, wobei wir in ein paar kleine Staus geraten.
In Bloubergstrand machen wir nochmal kurz Rast und schauen den Fallschirmsurfern zu. Hier hat man einen guten Blick auf Kapstadt und Robben Island. Wir beschließen, noch bis Yzerfontein zu fahren. Dort versuchen wir im Ceshel B&B unterzukommen, die sind aber voll und schicken uns zum Emmaus B&B. Kaum angekommen, erfahren wir hier, dass sich im Hafen ein Wal rumtreibt. Wir fahren also direkt los, und tatsächlich sehen wir ihn schon von Weitem. Ein Southern Right Whale schwimmt direkt neben der Hafenmole. So direkt neben uns ist das schon ein beeindruckender Anblick. Nach etwa einer Stunde wird es uns zu kalt, die Sonne ist mittlerweile untergegangen, und wir machen uns auf den Rückweg. Dabei kommen wir an dem B&B über dem Hafen vorbei. Von hier hat man den optimalen Blick auf die Bucht. Die Besitzerin lädt uns noch zu einer kurzen Besichtigung ein, aber leider haben wir schon alles im Emmaus, das auch nicht schlecht ist, aber nicht die phantastische Aussicht bietet. Beim nächsten Mal werde ich mich dann hier einquartieren. Das Abendessen fällt leider anders aus als geplant, weder Crayfish noch Austern sind zu bekommen.